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Senioren bei SPD und Verwaltung im Fokus
Senioren und Pflege ist ein Thema, das die SPD und die Stadtverwaltung Rodenberg demnächst stärker in den Vordergrund rücken wollen. Für den Ortsverein umfasst eine attraktive Seniorenarbeit auch Angebote für die „jungen Alten“.

Rodenberg. Bei der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins wies Vorsitzender Hans-Dieter Brand noch einmal Vorwürfe zurück, die Stadt wolle kein betreutes Wohnen in Rodenberg. Teile der CDU, die sich unter anderem aufgrund dieses Themas von der Partei abgespalten hatten, scheiterten 2008 mit dem Vorstoß, ein Seniorenwohnheim hinter dem Rathaus zu errichten. Deshalb warfen die Initiatoren der restlichen Politik und der Verwaltung vor, keine solche Einrichtung in Rodenberg haben zu wollen.

„Das ist eindeutig falsch“, bezog sich SPD-Ortsvorsitzender Hans-Dieter Brand erneut auf diese Auseinandersetzung. „Wir sind im weitesten Sinne dafür.“ „Dazu braucht es aber nicht nur eine Idee, sondern einen Investor.“ Auf die „Bürgerhilfe“ aus Meppen, die sich damals als Investor angeboten hatte, ging Brand nicht ein, dafür aber auf deren favorisiertes Grundstück. „Der Standort war der ungeeignetste überhaupt.“ Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Uwe Heilmann, der bei der Versammlung von der Verwaltungsarbeit berichtete, kündigte an, ein Gelände zu suchen. Denn es gebe bereits einen „ernsthaften Kontakt“ zu einem Investoren.

Heilmann betonte, dass noch mehr zur Seniorenarbeit gehöre und bezog sich auf den Bereich der Pflege. Er plädiert dafür, die Kompetenzen von Sozialstationen zu bündeln und alle, die mit Pflege zu tun haben, „an einen Tisch zu holen“. Besonders liege ihm dabei die Ausbildung der Pflegekräfte am Herzen. „Die haben einen Hammer-Job.“ Die Frage „wie kann man junge Leute für diese Berufe gewinnen“ müsse gelöst werden. Dazu müssten vernünftige Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Die Verwaltung will laut Heilmann durch weiter verbesserte Transportangebote außerdem den Senioren ermöglichen, Fachärzte auch außerhalb der Samtgemeinde zu erreichen. Das von der Samtgemeinde eingerichtete Anruf-Auto fährt bisher nur Strecken innerhalb ihres Gebietes. Er würde sich auch mehr Fachärzte in Rodenberg wünschen.

Brand schaut für die SPD aber auch auf die Altersgruppe der Ende 50-Jährigen. Die „jungen Alten“ seien voll aktiv und benötigten entsprechende Freizeitmöglichkeiten. Das Rodenberger Angebot für diese Zielgruppe gehe mit der Erweiterung der Sporthallenkapazitäten in die richtige Richtung.

SN vom 18.04.2010bab

interessante Termine 2010:

29. Mai | Landesparteitag der SPD Niedersachsen | Stade
27. Juni | 10:30 | Ratskeller Rodenberg | Matjesfest
07.- 12. Juli | Schützenfest | Rodenberg
19. September | Feuerwehr Rodenberg Tag der offenen Tür | Feuerwehrhaus
26. September | Außerordentlicher Bundesparteitag
31. Oktober | Landratswahl
31. Oktober | Stadt Rodenberg Martinimarkt

 

 

 

Kommunalkongresses der niedersächsischen SPD in Hannover

Von der Samtgemeinde SPD mit dabei - Christiane Kowalkowski, Karsten Sucker, Marina Brand und Bernd Dahms

 

 

 


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